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Nach drei Monaten müssen wir uns bereits von unserem mühsam verlegten Laminat verabschieden. Nach dreiwöchiger Trocknung sind Wände und Fußboden noch immer nass, ein Fortschritt ist laut Trocknungsfirma nicht zu erkennen. Besonders im Wohnzimmer ist der Fußboden extrem feucht. Deshalb wurden heute vier Löcher in das Laminat und den Estrich gebohrt, in diese wird nun wie im Bad EG, Flur, HWR und Küche warme, trockene Luft unter den Estrich geblasen. Das Problem: Bereits nach zwei Stunden Trocknung wellte sich das Laminat, somit ist es schon bald ein Fall für den Müll. Wir sind gespannt, wie es mit dem Wasserproblem weitergeht.

Die Firma zur Beseitigung des Wasserschadens kommt in einer Woche wieder vorbei. Sollte bis dahin keine Besserung auftreten – mittlerweile sorgen hier sechs Luftentfeuchter und Trocknungsgeräte für einen ordentlichen Geräuschpegel, Tag und NACHT – wird die Sanitärfirma nochmal ran müssen. Denn langsam kommen uns Zweifel, ob der für den Wasserschaden verantwortliche Schaden wirklich gefunden und beseitigt wurde. Ein Teil wurde wegen Materialmangels ausgetauscht. Die Feuchtigkeit hat seitdem aber nicht abgenommen. Wir dürfen also gespannt sein.

Die für Freitag geplante Lieferung der neuen Couch haben wir abgesagt. Sollte das Laminat wirklich raus müssen – davon gehe ich mal ganz stark aus – dann behalten wir erstmal noch die alte. Eine gute Nachricht zum Schluss: Am Freitag kommen die Landschaftsgärtner, dann bekommen wir endlich unseren Zaun. Zumindest die Pfosten, in der kommenden Woche wird dann der Maschendraht aufgestellt. Und in einer Woche soll auch die richtige Farbe auf den Außenputz kommen…. so der Plan 😉

Alles wird gut!

PS: Es gab schon lange keine Bilder mehr. Nicht so schlimm! Hier gibts erstmal nix Sehenswertes. Bilder von Luftentfeuchtern gibts auch bei Google und Amazon anzuschauen…

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Seit knapp zwei Wochen stehen jetzt ein Bautrockner und vier Luftentfeuchter in unseren Haus. Die Geräte wurden von einer von Geosolar beauftragten Firma aufgestellt, Mehrkosten fallen damit für uns nicht an. Gleiches gilt für die Stromkosten, denn die Bautrockner ziehen ganz schön Energie.

Am kommenden Freitag treffen wir uns mit unserem bauleiter von THB Hausbau und zwei Mitarbeitern von Geosolar auf der „Baustelle“. Dann sind mittlerweile 2 1/2 Wochen vergangen und wir können uns anschauen, wie sich der Wasserschaden entwickelt hat. Leider hat sich der Außenputz verschoben. Er sollte eigentlich in dieser Woche aufgetragen werden, jetzt heißt es, er kommt in der zweiten Juni-Woche. Die Spitzbodenbeplankung soll erst Ende Juli kommen. Es gibt also immer noch viel zu tun… In der kommenden Woche bekommen wir immerhin unseren Gartenzaun 🙂

Das Wasser hat es auf uns abgesehen. Kaum sind die Spuren des ersten Wasserschadens behoben, ist jetzt ein neuer Wasserschaden aufgetreten. Laut Sanitärfirma handelt es sich um einen Materialfehler bei einem Verbindungsstück für ein Wasserrohr.

Was war passiert: Am Dienstagabend kommen wir nach Hause und stellen fast, dass das Wasser im Hauswirtschaftsraum 2 cm hoch steht. Sofort unseren Baugutachter aus Dallgow angerufen und der gab den Tipp, erstmal den Haupthahn abzudehen. Wie wir bei einem Blick auf die Wasseruhr feststellen mussten, drehte sich der Zeiger wie verrückt, obwohl im ganzen Haus kein Wasserhahn an war. DasWasser im HWR war dann auch in wenigen Minuten versickert. Wo es hinsickerte merkten wir bei einem Blick in die Küche und ins Wohnzimmer. Alle Wände waren nass und zogen sich wegen des Wasserschadens von unten mit Wasser voll. Bei einem Blick in den Garten stellten wir fest, dass sich vor Küchen- und Terrassentür mittlerweile eine Seelandschaft entwickelt hatte. Wir haben sofort unsere Sanitärfirma angerufen, aber der Notdienst war leider in Magdeburg unterwegs. Nachdem es erst hieß, dass erst am Mittwoch jemand vorbei kommen kann und wir  bereits eine Drittfirma beauftragen wollten, meldete sich Geosolar nochmal bei uns und teilte uns mit, dass der Bauleiter vorbeikommt und sich das Problem anschaut.

Das Problem: Nachdem der Bauleiter den Haupthahn wieder andrehte, blieb die Wasseruhr unverändert. Es floss also kein Wasser mehr. Der Fehler war somit nicht zu lokalisieren. Wir mussten also auf den Notdienst am Mittwoch warten. Nach langer Suche wurde die Schwachstelle auch gefunden: Der Wasserschaden entstand angeblich durch einen Materialschaden, wodurch vermutlich einige Kubikmeter Wasser unter den Estrich geflossen sind. Womit wir nicht gerechnet hatten: Die Sanitärfirma schickte noch am gleichen Tag einen Fachmann für die Beseitigung von Wasserschäden vorbei. Weniger schön aber vermutlich ein notwendiges Übel: Im Bad, der Küche sowie im Flur wurden die Fliesen aufgebohrt und Lüftungsrohre in den Estrich gelegt. Jetzt haben wir wiedermal (nach dem ersten Wasserschaden) eine schöne Geräuschkulisse im Haus. Fernsehen oder normale Gespräche sind im UG des Hauses kaum noch möglich. Und das wird vermutlich für vier Wochen so bleiben. Die Kosten trägt wohl die Haftpflichtversicherung von Geosolar. Hoffen wir mal, dass auch der Fliesenleger bezahlt wird, denn die zerstörten Fliesen müssen schließlich ausgetauscht werden.

So viel Stress nach zwei Monaten im Haus!! Ein besonderer Dank gilt unserem Baugutachter, der sich die Zeit nimmt, unsere „Baustelle“ zu besuchen und uns Ratschläge gibt, obwohl er sein Soll mit Hausübergabe bereits erfüllt hat. Er ist Baugutachter für Berlin, Brandenburg, Falkensee und Umgebung. Konkaktdaten werden gern rausgegeben.

Dieses Wochenende gehts ab zu Obi und Hellweg. Angeblich soll es am 2. Mai (verkaufsoffener Sonntag) schöne Rabatte in beiden Baumarktketten geben. Bei Obi soll die Mehrwertsteuer gestrichen werden und bei Hellweg kann man mit einem Preisnachlass von immerhin 15 Prozent rechnen. Wieder ein Grund mehr, den Gartenzaun selbst in Angriff zu nehmen. Dann sparen wir 1. bei den Materialien (ich weiß, Baumarkt hat nicht die beste Qualität. Das sagt komischerweise auch der Zaunsetzer, der uns von Hellweg empfohlen wurde 😉 ). Trotzdem lohnt es sich, denn 1000 Euro mehr für das Setzen des Zaunes möchte ich dann doch nicht zahlen.

Nur eine kurze Info frür Zwischendurch: wir haben jetzt die Farbkarten für den Außenputz erhalten. Die Muster versteckten sich im Baustromkasten meines Bruders. Am Wochenende nehmen wir sie mal genauer unter die Lupe, die letzten Tage waren ziemlich stressig. Immerhin trocknet der Unterputz sehr gut, er ist im Vergleich zu Montag schon deutlich heller geworden. Wenn alles gut geht, sind die Bauarbeiten seitens THB Hausbau auf unserer „Baustelle“ abgeschlossen. Fehlt nur noch – wie soll es auch anders sein – Geosolar, damit endlich das Abluftrohr vom WC angeschlossen werden kann.

Jetzt wird es ernst: Wenn in drei Wochen der Oberputz getragen wird, muss zeitnah auch ein Gartenzaun her. Finanziell ist nur ein Maschendrahtzaun drin, aber der reicht ja fürs erste. Und irgendwann wollen wir ohnehin eine Tujahecke haben, die idealerweise in den Gartenzaun wächst. Die Angebote für den Gartenzaun reichen von 2.300 Euro bis 3.500 Euro. Allein die Materialien kosten im Bauhaus knapp 1.500 Euro. Jetzt überlegen wir, ob wir tatsächlich nochmal fast 1.000 Euro extra ausgeben wollen, damit uns jemand den Zaun aufstellt. Denn das ist ziemlich aufwendig und vor allem zeitintentiv. Der Gartenzaun soll in die Erde betoniert werden, allein dafür benötigen wir mindestens 2.500 Kilogramm Beton. Wir haben noch etwa zwei Wochen, dann wollen wir eine Entscheidung zu diesem Thema getroffen haben.

Interessant ist vor allem der Preisunterschied zwischen den Anbietern von Gartenzäunen. Bis zu 1.000 Euro Preisunterschied sind enorm, dafür werden angeblich auch nur die besten Materialien verwendet, die garantiert nicht aus dem Baumarkt kommen. Naja, letztlich spielt das keine große Rolle, denn zumindest das teuerste Angebot haben wir bereits abgelehnt. Mehr dazu demnächst in diesem Blog.

Heute war es endlich soweit: Die Außenputzer waren da und haben die Unterschicht unseres Außenputzes aufgetragen. Eigentlich hätte der Außenputz bereits am vergangenen Freitag aufgetragen werden sollen, aber leider haben die Bauarbeiter zwei Tage zum Abkleben der Fenster und zum Anbringen der Schienen an den Ecken der Hauskanten und Fenster gebraucht. Das hatte leider zum Nachteil, dass die Fenster über das Wochenende abgeklebt waren. Aber nun ist das Problem erstmal aus der Welt.

In drei Wochen geht es weiter. Dann kommt der Oberputz. Eine Farbe haben wir uns zwar schon ausgesucht, leider haben wir noch keine Farbkarten erhalten. Wir wissen nur, dass wir die Fassadenfarbe unserer Nachbarn haben wollen 😉 Wir werden uns wohl nochmal an den Bauleiter wenden müssen, wenn wir nicht bald die Farbkarten erhalten.